SpyCam: ein CouchPotatoe muss gehen

Vor ca. einem halben Jahr gab es schon mal ein paar Probleme mit meinem WebCam-Cache SpyCam, weil die Kamera lange Zeit deaktiviert war, und ein Reviewer den Cache deswegen archivieren wollte. Diese Probleme konnte ich damal zusammen mit dem Reviewer 2 lösen und SpyCam konnte wieder aktiv geschaltet werden.

Doch heute bekam ich Post aus Seattle (nein, die Mail wird nicht veröffentlicht). Auch den “Ober-Reviewern” dort ist der Cache mittlerweile aufgefallen, weil sehr viele Cacher aus der ganzen Welt diesen Cache geloggt haben, ohne wirklich vor Ort gewesen zu sein. Klar, vor Ort muss man nicht wirklich sein, um den Cache zu loggen. Es gibt im Grunde auch keine richtige Aufgabe, die man vor Ort lösen könnte, es sei denn, man hat ein mobiles Internet dabei. Aber ansonsten liegt die Aufgabe darin, die Rätsel von zu Hause aus mit der Webcam zu lösen.

Und gerade das wiederspricht den Regeln. Daher wurde mir Nahe gelegt, die Logs der Personen, die nicht vor Ort waren, zu löschen. Mir wiederstrebt es aber, Logs zu löschen, die vollkommen berechtigt eingetragen wurden. Die Cacher habe ja die Rätsel gelöst. Außerdem sollte ich auch in Zukunft darauf achten, dass nur Cacher, die auch wirklich vor der Kamera standen, den Cache loggen. Da dies aber nicht erfoderlich ist, und auch wohl nie sein wird, wird mir nun wohl nichts Anderes übrig bleiben, als den Cache endgültig ins Archiv zu schieben.

Vielleicht hat noch jemand von Euch eine Idee, wie man die SpyCam retten kann. Ich bin für jeden Tip dankbar.


Autor: Schnueffler
Datum: 20.10.2009, 7:25
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9 Leser haben diesen Beitrag kommentiert

20.10.2009 - 08:10:35
KoenigDickBauch schreibt:

Na, ganz einfach. Wechsele die Plattform. ;D

20.10.2009 - 11:10:53
2 schreibt:

Tja, tut mir ja leid um den Cache zumal wir ja damals doch noch die Kurve bekommen haben. In ihren Ausführungen hat Groundspeak allerdings recht, denn bei jedem Cache (ausgenommen Virtuals, die nicht mehr neu angemeldet werden können) ist es Voraussetzung, daß man als Cacher selbst vor Ort war und nicht tausende Kilometer weit weg. Daß das bei Webcams teilweise schwer zu überprüfen ist liegt auf der Hand, denn wer will im Zweifel beweisen, daß Person X im Bild wirklich ein Cacher ist, denn häufig sind die Bilder der Cams ja wirklich von weniger als dürftiger Qualität.

Da Groundspeak da jetzt schon selbst ein Auge drauf hat wird möglicherweise ohne Dein Zutun in Form der geforderten Aktionen wie Logs löschen und Kontrolle künftiger Logs auch eine Zwangsarchivierung die Folge sein, denn als Owner bist Du für die Maintenance Deines Listings zuständig und das bedeutet nicht (nur), die Dose bei Abhandenkommen zu ersetzen sondern eben auch Fakelogs (ohne Vor-Ort-Besuch) konsequent zu löschen.

20.10.2009 - 11:10:45
mo-cacher schreibt:

Mal ehrlich: Das ist nicht Geocaching. Das ist sicher interessant und eine originelle Aufgabe, aber nicht das Spiel mit GPS und Dosen suchen. Ein Fall fürs Archiv wenn mich schon jemand fragt.

20.10.2009 - 11:10:53
Alpini schreibt:

Wie KDB geschrieben hat, andere Plattform!

Andere Idee mal insblaue rein: lass doch die Cacher im Demo mode auf die Coord zulaufen und den 2 min track als Beweis anhaengen… ob das aber geht?
mal gespannt was GS dann sagt…

20.10.2009 - 11:10:21
Schnueffler schreibt:

@2
Danke für die Rückmeldung. Ja, damals war es noch klein und beschaulich und es waren nur Deutsche involviert. Aber nun schwappt das Ganze bis nach Seatlle. Da wird wohl nichts mehr zu machen sein und ich werde den Cache zeitnah archivieren müssen, da ich natürlich keine Logs löschen möchte.

Ich denke, ich werde das noch einmal gross ankündigen und wer den noch loggen möchte, muss sich halt beeilen.

@KDB
Der Cache steht ja schon auf einer anderen Platform. Aber da wird er halt nur sehr selten geloggt. Die meisten Cacher suchen halt immer noch primär auf gc.com nach ihren Dosen (und Rätseln).

20.10.2009 - 12:10:49
wittels schreibt:

Leider ist der auf der anderen Plattform auch nicht den Nutzungsbestimmungen konform:
Ein Geocache ist ein versteckter Behälter mit Logbuch, der mit Hilfe geografischer Koordinaten gefunden werden soll. Als Nachweis für den Fund trägt sich der Finder vor Ort im Logbuch ein. In Ausnahmefällen kann auf den Behälter an den Koordinaten verzichtet werden (z.B. wenn aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Dose versteckt werden kann). Man spricht dann von einem virtuellen Cache. Der Besuch vor Ort wird in diesem Fall z.B. durch ein (Webcam-)Foto oder durch die Beantwortung einer Frage nachgewiesen, zu der sich die Lösung nur vor Ort ermitteln lässt.

Gruß,
Marc

20.10.2009 - 01:10:05
-jha- schreibt:

Hänge doch einfach irgendwo eine Dose hin, und wenn es eine Filmdose mit Magneten hinter einem Verkehrsschild ist.
Dann ist es ein Mystery-Cache.

20.10.2009 - 03:10:42
Oliver schreibt:

Yepp… Wie jha schreibt … Häng ne Dose hinter ein Schild in der Nähe des “Finals”.
Und um die zu finden, muß man das Rätsel lösen.
Eine “Bestätigung”, daß die errätselten Koordinaten richtig sind, erhält man, wenn man an die angegebene Mail-Adresse schreibt.
Und falls Grundspruch nen Logstreifen sehen will, dann mußt Du halt schreiben, schreiben, schreiben.
Ich persönlich fände es schade, wenn dieser tolle Cache ins Archiv wandert, nur weil Dogmatiker ihre Neurosen pflegen wollen.
Ok, wenn keine virtuellen Caches mehr freigeschaltet werden – kein Problem.
Aber (gute) bestehende Caches zu killen, das ist nicht unbedingt das, was man sich wünscht.

20.10.2009 - 05:10:51
KoenigDickBauch schreibt:

Ja die deine andere Plattform ist ja auch die falsche. Es gibt doch gerade in unserer Gegend eine stark aufstrebende Gemeinschaft.